Steuerungshersteller zeigt intelligente Systeme für eine vernetzte Produktion CNC im Zentrum des digitalen Auftragsmanagements

Steuerungshersteller zeigt intelligente Systeme für eine vernetzte Produktion

CNC im Zentrum des digitalen Auftragsmanagements

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Mit TNC 640, Extended Workspace und State Monitor hat die Fachkraft in der Werkstatt alle Informationen übersichtlich im Blick. Bild: Heidenhain
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Unter dem Motto „Vernetzte Systeme für die intelligente Produktion“ präsentiert Heidenhain auf der EMO seine CNC-Steuerungstechnologie. Mit dem Funktionspaket Connected Machining steht der Anwender der TNC-Steuerung im Zentrum des digitalen Auftragsmanagements.

Die Werkstatt und das dort vorhandene Knowhow über die Steuerung an der Maschine zum Dreh- und Angelpunkt im Firmennetzwerk zu machen, ist der Ansatz von Heidenhain. An der Maschine entsteht das Werkstück, hier müssen alle Informationen zusammenlaufen. Und von hier müssen auch ganz entscheidende Informationen über Status und Qualität eines Werkstücks in die IT-Systeme der Fertigung – also in die Prozesskette – zurückfließen. Der für die Bauteilqualität und Termintreue verantwortliche Facharbeiter muss Zugriff auf alle Daten haben, und er muss seine Erfahrung aus der Fertigung in die Prozesskette zurückspiegeln können.

Wie einfach und individuell mit TNC-Steuerungen und dem Funktionspaket Connected Machining ein durchgängig digitales Auftragsmanagement in einer intelligenten Produktion realisiert werden kann, zeigen die Traunreuter in Hannover. Auf dem ganzen Messegelände sind 20 Maschinen verschiedener Hersteller über Connected Machining mit dem Heidenhain-Stand in Halle 25 vernetzt. Hier gewährt die Software State Monitor einen Blick auf alle angeschlossenen Maschinen, deren jeweils aktuellen Maschinenstatus und viele weitere Details zu den laufenden Prozessen.

Außerdem zeigt Heidenhain auf der „industrie 4.0 area“, dem Kooperationsstand von VDW und mav, zu zusammen mit Partnern aus den Bereichen CAM, virtuelle Maschine, Werkzeugvoreinstellung und Werkzeugverwaltung sowie Maschinenbau in einer realen Fertigung, wie der TNC-Anwender dank Connected Machining papierlos die Fertigung eines Bauteils von der TNC-Steuerung aus planen und realisieren kann. Dazu gehören der digitale Austausch und die zentrale Verwaltung der Werkzeugdaten, die allen angeschlossenen Systemen immer aktuell zur Verfügung stehen.

Auch die Vernetzung mit ERP-Systemen und die Auftragsplanung aus der Werkstatt über die TNC-Steuerung werden gezeigt. Dank der offenen Schnittstellenarchitektur sind dabei keine weiteren Anpassungen der angebundenen Systeme notwendig. Das verschafft Planungsfreiheit und Investitionssicherheit, denn Connected Machining fügt sich flexibel in die individuelle IT-Architektur des Unternehmens ein.

Neueste Steuerungsgeneration mit Touchscreen

Die Steuerungen TNC 640 und TNC 620 sind auf der EMO in der neuesten Generation mit Touchscreen zu sehen. Sie verbinden die Vorteile bewährter Heidenhain-Steuerungen mit der intuitiven Bedienung durch Gesten, wie sie von Smartphone oder Tablet-PC bekannt sind. Die kontextsensitive Benutzeroberfläche zeigt bei allen Arbeitsschritten immer genau die Elemente an, die der Anwender gerade braucht. Damit ist die neue Steuerungsgeneration einfacher in der Bedienung, zuverlässig im Einsatz und bestens gerüstet für zukünftige Anforderungen.

Was die Steuerungen in der Praxis leisten, zeigen zwei Live-Vorführungen auf dem Messestand. An einer Fräsmaschine mit TNC-640-Steuerung entsteht unter Einsatz der Funktionspakete Dynamic Efficiency und Dynamic Precision in kürzester Zeit ein Salz- und Pfefferstreuer mit so guten Konturen und Oberflächen, dass keine weitere Nachbearbeitung notwendig ist.

An einer Drehmaschine mit einer CNC Pilot 640 demonstriert der Hersteller, wie schnell und einfach der Anwender mit Turn Plus ein NC-Programm erstellen und in eine Bearbeitung umsetzen kann. Er muss nur die Roh- und Fertigteilkontur beschreiben sowie Werkstoff und Spannmittel auswählen – alles weitere erledigt Turn Plus automatisch: Erstellen des Arbeitsplanes, Auswahl der Arbeitsstrategie, Wählen von Werkzeugen und Schnittdaten und Generieren der NC-Sätze – auch für Bohr- und Fräsbearbeitungen mit der C- oder der Y-Achse auf Stirn- und Mantelflächen sowie für die Rückseitenbearbeitung.

Grundlage für die Herstellung hochgenauer Werkstücke mit ausgezeichneter Oberflächenqualität sind die Messgeräte zur Positionierung der Achsen, idealerweise angeordnet in einer Closed-Loop-Regelung, und Systeme zur In-Prozess-Messung von Werkzeug und Werkstück direkt im Arbeitsraum der Maschine. Dafür stellt Heidenhain den neuen Messtaster Specto ST 3087 RC, die Tastsysteme TS 460 und TT 460 mit neuer Schnittstellentechnologie und das Kamerasystem VS 100 zur Prüfung der Aufspannung und Bearbeitung vor. Eine Vorführeinheit demonstriert anschaulich den Genauigkeitsunterschied zwischen der Closed-Loop- und einer herkömmlichen Semi-Closed-Loop-Regelung einer Achse.

Dr. Johannes Heidenhain GmbH
www.heidemhain.de
EMO Halle 25 Stand D48

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