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Messtechnikspezialist optimiert Auftragsplanung und Fertigung

Ziele vollumfänglich erreicht

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Die Ideen waren anspruchsvoll, die Pläne hochfliegend, die Kriterien beinhart. Aber der beim Messtechnikspezialisten Marposs S.p.A. initiierte Prozess bezüglich einer strategischen Produktlinie führte zum Erfolg. Nicht zuletzt dank der Automatisierungstechnik von Erowa.

Im Jahr 2013 stellte Marposs im Stammhaus die Weichen für ein sehr anspruchsvolles Projekt. „Die Idee entstand nach einer tief greifenden Prozessanalyse einer für Marposs strategischen Produktlinie, nämlich des In-Prozess-Messsystems Fenar-L“, berichtet Davide Lauritano von der Abteilung Mechanical Manufacturing Engineering. „Fenar-L ist ein In-Process-Messsystem, das normalerweise auf dem Schleifschlitten der Schleifmaschine installiert wird. Durch seine besondere Kinematik ermöglicht es auch während der beim Pendelhubschleifen typischen Pendelbewegung eine kontinuierliche Kontrolle des Materialabtrags und liefert Echtzeit-Informationen über den Werkstückdurchmesser, bis der eingestellte Endwert erreicht ist.“

Das Projekt bestand darin, eine neue Anlage zu konzipieren und zu beschaffen, auf der Komponenten für dieses Messsystem hergestellt werden können. „Wir konzentrierten uns dabei insbesondere auf die grundlegenden Prozesseigenschaften, durch die sich diese Werkstücke von anderen unterscheiden“, führt Lauritano weiter aus. „Es sind dies: kleine Serien, vielfach sogar Einzelstücke, große geometrische Teilevielfalt, hohe Präzision in der gewünschten Größe sowie kurze Lieferzeiten.“
Hochfliegende Pläne
Diese Eigenschaften führten zur Wahl eines Steuerungskonzepts, das direkt von den Anfragen der Kunden bestimmt wird. Man begann mit der Studie eines Prozessplans, welcher die Vorlaufzeit des Produkts verkürzt, insbesondere bei der Planung des als besonders kritisch betrachteten Einzelteils. „Unser Ziel war es, ein komplexes Fertigteil mit variablen geometrischen Formen in wenigen Arbeitsschritten herzustellen, so die Durchlaufzeiten der Aufträge zu optimieren und gleichzeitig die Zeiten der Bearbeitungszyklen erheblich zu verringern“, erläutert Lauritano.
„Wir hatten eine Vision, wir wollten eine Anlage, auf der sich Aufträge so planen und organisieren lassen, wie bei einem Drucker“, ergänzt Paolo Osti, Leiter der Abteilung Manufacturing Engineering. „Auftrag aus dem Menü auswählen – Daten umrechnen – Werkstück produzieren – nächster Auftrag.“
Die Umsetzung
Eine sorgfältige Analyse der am Markt vorhandenen Möglichkeiten führte zur Definition der neuen Fertigungszelle:
Vertikales Bearbeitungszentrum mit fünf Achsen, Makino D500, ausgestattet mit Messsystemen von Marposs, darunter:
Schaltmesssystem Mida VOS mit modulierter optischer Übertragung, das sich besonders für den Einsatz auf Fräsmaschinen und Bearbeitungszentren mit 3 bis 5 Achsen und beliebiger Größe eignet. Das System ermöglicht sowohl die Kontrolle der Werkstückgröße als auch der Werkstückposition auf der Maschine.
Mida Laser System zur Prüfung und Messung der Werkzeug-Geometrien auf CNC-Maschinen.
Systeme zur Sicherstellung einer konstanten Bearbeitungsqualität.
Erowa Robot System zum automatischen Be- und Entladen der Maschine.
Erowa Beladestation, an der die gerüsteten neuen Werkstücke in die Zelle eingeschleust und fertig bearbeitete Werkstücke entnommen werden.
Erowa Lift für die Bestückung der Beladestation mit gerüsteten und palettierten Werkstücken.
Erowa MTS Werkstück-Palettiersystem.
Erowa Powerchuck P Werkstück-Palettiersystem.
Ewis Chip-Identifikationssystem für den Überblick über sämtliche Magazinplätze und Paletten und somit für die vollständige Automatisierung und Kontrolle des Prozesses.
Prozessleitsystem Erowa Manufacturing Control.
„Wir waren uns der möglichen Vorteile von hoch automatisierten Prozessen bewusst“, sagt Lauritano. „Deshalb haben wir diesen Weg mit Entschlossenheit beschritten. Diese Entscheidung erwies sich als goldrichtig, denn wir haben unsere Ziele vollumfänglich erreicht.“
Für den Erfolg waren in den Augen von Lauritano die Beratung, Erfahrung und Begleitung von Erowa von grundlegender Bedeutung. „Erowa haben wir kontaktiert, weil sie bei der Herstellung von automatisierten Zellen mit hoher Flexibilität und Vielseitigkeit als weltweit führend gilt. „Nachdem wir Erowa eingebunden hatten, konnten wir uns vom ersten Augenblick an von der hohen Professionalität unsers Projektpartners überzeugen“, berichtet Lauritano. Profitiert hat man auch von Besuchen bei Erowa und ihren Kunden, wo man die Systeme im Praxiseinsatz beobachten konnte. „In Büron überzeugten uns die Sorgfalt und die Qualität, die den Produktionsprozess dieses Unternehmens auszeichnen“, so Lauritano. „Zu betonen sind aber auch die Pünktlichkeit und die Professionalität der Techniker.“
Das Ganze ist für Marposs auch ein gelungenes Beispiel für schlanke Produktion. „Dank der gemeinsamen Entwicklung war es möglich, ein System mit hoher Flexibilität zu definieren, das unseren technischen und produktiven Anforderungen entspricht und perfekt in die Hard- und Softwarestruktur des Unternehmens passt“, zieht Lauritano Bilanz. ■
Marposs S.p.A.www.marposs.com

Messtechnikkompetenz aus Italien
Die 1952 in Bologna gegründete Marposs expandierte rasch in umliegende europäische Länder und in die USA, später nach Asien. Heute ist das Unternehmen mit eigener Vertriebs- und Serviceorganisation in über 24 Ländern präsent und verfügt in einem Dutzend weiterer Länder über ein Vertreter- und Händlernetzwerk. Im Jahr 2000 begann man mit der Übernahme solider Unternehmen, die zur Ausrichtung des Stammhauses passen. Heute beschäftigt die Marposs Gruppe 2800 Mitarbeiter. Kernkompetenz ist die Fertigungsmesstechnik. Hergestellt werden elektronische Messgeräte, welche für die Kontrolle von Teilen und Komponenten während der Fertigung eingesetzt werden. Die Produkte reichen von einzelnen Messkomponenten bis hin zu schlüsselfertigen Anwendungen oder vollautomatisierten Fertigungslinien.
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